KGL-Direktor kandidiert für den Kantonsrat

Jérôme Martinu stellt sich 2027 zur Wahl für den Luzerner Kantonsrat als Vertreter auf der FDP-Liste im Wahlkreis Luzern Land. Der KMU- und Gewerbeverband Kanton Luzern (KGL) unterstützt die Kandidatur seines Direktors und sieht darin eine wertvolle Chance, die Anliegen der Luzerner KMU auf der politischen Ebene direkt einzubringen und den Dialog zwischen Wirtschaft und Politik weiter zu stärken.

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Der Direktor des KMU- und Gewerbeverband Kanton Luzern (KGL), Jérôme Martinu, tritt bei den Kantonsratswahlen 2027 im Wahlkreis Luzern Land für die FDP Kriens an. Das hat die Partei in Koordination mit dem KGL heute mitgeteilt. Für Martinu ist die Kantonsratskandidatur ein konsequenter Schritt, zumal sein politisch liberales Profil bereits mit der Ankündigung der Amtsübernahme beim KGL kommuniziert worden war. «Ich bin ein sehr politischer Mensch. Und nun bin ich sowohl beruflich wie auch persönlich in der glücklichen Lage, meine Bereitschaft zum Mitgestalten in unserem schönen und prosperierenden Kanton Luzern mit einer Kandidatur unter Beweis stellen zu dürfen», erklärt der 51-Jährige. KGL-Präsidentin Chantal Brauchli sagt: «Der KGL setzt sich für gute wirtschaftliche Rahmenbedingungen ein. Politische Erfahrung, Einbindung und Vernetzung helfen dabei, die Anliegen der Luzerner KMU frühzeitig einzubringen und den Dialog mit Politik und Verwaltung zu stärken. Der Vorstand des KGL unterstützt diese Kandidatur ausdrücklich.»

Für Eigenverantwortung, freien Wettbewerb, Deregulierung und Zusammenhalt
Martinu übernahm per August 2024 beim KGL als Nachfolger von Gaudenz Zemp die operative Führung des mit 13'600 Mitgliedschaften grössten Luzerner Wirtschaftsverbandes. Zuvor amtierte er während rund acht Jahren als Chefredaktor der «Luzerner Zeitung» und ihren Regionalausgaben. Der 51-jährige Krienser sieht für seine Kandidatur einen doppelten Antrieb: «Ich trete nicht nur an, weil die Vorteile eines allfälligen Kantonsratsmandats für den KGL auf der Hand liegen und der Verband eine Kandidatur stützt. Mir ist es auch als überzeugter Liberaler persönlich sehr wichtig, dass Werte wie Eigenverantwortung, freier Wettbewerb, Deregulierung und gesellschaftlicher Zusammenhalt mit Bodenhaftung und Engagement in die kantonale Politik eingebracht werden.» Als Vorstandsmitglied der Maskenliebhaber-Gesellschaft der Stadt Luzern MLG ist er Teil einer sich seit jeher dem liberalen Gedankengut verschriebenen Vereinigung.

Dass Jérôme Martinu wie bereits sein Vorgänger für die FDP politisiert, ist Zufall. Für den KGL bringt ein Kantonsratsmandat in vielerlei Hinsicht Vorzüge, das ist mit der zehnjährigen Parlamentstätigkeit von Gaudenz Zemp, dem heutigen Gemeindepräsidenten von Horw, klar aufgezeigt worden. Im achtköpfigen KGL-Vorstand sind politische Mandatsträger gezielt vertreten. Derzeit wirken mit Kantonsrätin Claudia Wicki (FDP) und mit Präsidentin Chantal Brauchli (FDP) im Luzerner Grossstadtrat zwei Amtsträgerinnen. Bis zu den Rücktritten diesen Frühling von Heidi Scherer (FDP) und Urs Marti (Die Mitte) aus dem Kantonsrat sowie Roland Küng (SVP) aus dem KGL-Vorstand, waren drei weitere Mitglieder des strategischen Führungsorgans im kantonalen Parlament dabei. Der KGL wird sich in den Wahlen 2027 wiederum um eine starke Vertretung im Kantonsrat bemühen.

Als Verband agiert der KGL parteipolitisch unabhängig. Kooperationen insbesondere mit den bürgerlichen Parteien bilden eine wichtige und bewährte Basis, um wirtschaftspolitische Anliegen der Luzerner KMU wirkungsvoll vertreten zu können.

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