KGL erfreut über Bypass-Kompromiss − Vorgehen hat Signalwirkung für DBL-Planung

Der KMU- und Gewerbeverband Kanton Luzern (KGL) nimmt den Kompromiss für eine Teilüberdachung des Bypass-Systems im Gebiet Luzern Süd erfreut zur Kenntnis und wertet dies als entscheidenden Schritt für eine zeitnahe Umsetzung des Umfahrungs- und Entlastungsprojekts.

Veröffentlicht am
Schlagwörter

Der finanzielle Verteilschlüssel − Bund 60, Kanton 26 und Kriens 14 Prozent der Kosten von rund 186 Millionen Franken − wird seitens KGL als verhältnismässig und tragfähig für den kommenden politischen Prozess beurteilt. Das laufende Beschwerdeverfahren der Stadt Kriens sollte damit zeitnah beendet werden können. «Die Aufwertung des Stadtgebietes kann dank diesem Kompromiss umgesetzt werden. Der Krienser Stadtrat ist damit in einer erfreulich stabilen Ausgangslage, um die notwendige Überzeugungsarbeit gegenüber Parlament und Stimmbevölkerung leisten zu können», sagt KGL-Direktor Jérôme Martinu. Dasselbe gelte auch für den Luzerner Regierungsrat. Der KGL erwartet aufgrund der Kompromissbereitschaft der Standortgemeinde Kriens auch, dass weitere hängige Einsprachen wie diejenigen der Stadt Luzern oder der Gemeinde Emmen, sowie der Umweltverbände VCS und WWF, bereinigt, beziehungsweise zurückgezogen werden.  

Weiter begrüsst der KGL, dass die Planung für die Siedlungsverbindungen in Luzern Süd darauf abzielt, die bauliche Umsetzung gleichzeitig mit dem Gesamtsystem Bypass vollziehen zu können. Eine ebenso pragmatische wie effiziente Vorgehensweise ist hierfür unabdingbar.

DBL: Sichere Zugänge und Parkierung für den MIV
Die Art und Weise die Stadt Kriens, Kanton Luzern und Astra zu einem Kompromiss gefunden haben in Sachen Planung und Finanzierung der Siedlungsverbindungen Luzern Süd, erachtet der KGL als beispielhaft. Dieses Vorgehen hat auch Signalwirkung für die Verkehrsplanung zur Erschliessung des Durchgangsbahnhofs Luzern (DBL), die von Kanton und Stadt Luzern gemeinsam verantwortet wird. Hier müsse ein ebenso kooperatives wie kompromissbereites Vorgehen stattfinden, so KGL-Direktor Jérôme Martinu. Und: «Wir erwarten, dass die Verkehrsanbindung DBL dergestalt sichergestellt wird, dass alle Verkehrsträger effiziente und sichere Zugänge erhalten, insbesondere der motorisierte Individualverkehr. Das schliesst auch eine tragfähige Kompensation für wegfallende Parkierungsmöglichkeiten ein.»

Der KGL vertritt seit jeher die Position, dass die Projekte Durchgangsbahnhof (DBL) und Bypass als sich gegenseitig bedingende Schlüsselprojekte vorwärtszutreiben sind. Beide Projekte sind von überregionalem Charakter, mit verkehrsplanerisch grösster Bedeutung für die gesamte Zentralschweiz.

Modal zum Teilen dieser Seite
  1. Sie befinden sich hier: Home - KGL
  2. Gut zu wissen
  3. KGL erfreut über Bypass-Kompromiss − Vorgehen hat Signalwirkung für DBL-Planung