Besonders erfreulich ist für den KGL das Ja zur Änderung des Ruhetags- und Ladenschlussgesetzes. Die Anpassung ermöglicht zeitgemässere Öffnungszeiten und trägt den veränderten Einkaufs- und Konsumgewohnheiten Rechnung. Gleichzeitig bleibt die neue Regelung ausgewogen und gibt dem Luzerner Detailhandel mehr unternehmerischen Handlungsspielraum. Die KGL-Delegierten hatten sich an der Politikversammlung in Ebikon mit 57 zu 5 Stimmen bei zwei Enthaltungen überaus deutlich für die Gesetzesänderung ausgesprochen.
Ebenso begrüsst der KGL die Zustimmung zur Weiterentwicklung der Standortförderung. Damit können gezielte Investitionen in die Standortattraktivität des Kantons Luzern getätigt und wichtige Rahmenbedingungen für die wirtschaftliche Entwicklung weiter verbessert werden. Der KGL konnte sich im Vorfeld intensiv in die Ausgestaltung der Vorlage einbringen. Die Delegierten unterstützten sie an der Politikversammlung einstimmig.
Auch die beiden eidgenössischen Resultate nimmt der KGL erfreut zur Kenntnis. Die Ernährungsinitiative wurde von den KGL-Delegierten einstimmig abgelehnt, die Neutralitätsinitiative mit 47 zu 9 Stimmen. Beide Vorlagen waren nun auch beim Schweizer Stimmvolk chancenlos.
«Der heutige Abstimmungssonntag ist aus Sicht der Luzerner KMU-Wirtschaft sehr erfreulich. Insbesondere das Ja zu zeitgemässen Ladenöffnungszeiten und zur Weiterentwicklung der Standortförderung stärkt den Wirtschaftsstandort Luzern», sagt KGL-Direktor Jérôme Martinu.
Zu den kantonalen Abstimmungen «Volksinitiative «Gegen Fan-Gewalt» und Gegenentwurf sowie «Sonderkredit zur Erweiterung und Umnutzung der Kantonsschule Reussbühl» fasste der KGL keine Parole, da diese Vorlagen als nicht direkt KMU- und gewerberelevant beurteilt werden.
Medienmitteilung