Ja zum Campus Horw und zum Freihandelsabkommen

Die Abstimmungsergebnisse vom 7. März sind weitgehend im Sinne der Luzerner KMU. Es sind wichtige Entscheide in einer für die Wirtschaft schwierigen Zeit.

Kantonale Vorlagen
Zu den beiden kantonalen Vorlagen fasste der KGL im Vorfeld jeweils klar die Ja-Parole. Entsprechend begrüsst er die Abstimmungsergebnisse. Der Campus Horw bringt der Luzerner KMU-Wirtschaft wichtige Impulse sowie dringend benötigte Fachkräfte. Mit der gemeinnützigen Aktiengesellschaft ist zudem die nötige Flexibilität gege-ben, damit die notwendigen Massnahmen zielgerichtet, bedarfsorientiert und rasch realisiert werden. Das Ja zur Sanierung der Kantonsstrasse in der Lammschlucht war dringend nötig. Den für die lokale KMU-Wirtschaft ist eine sichere und verlässliche Strassenverbindung unabdingbar.

Nationale Vorlagen
Die Schweizer Bevölkerung hat sich für das Freihandelsabkommen zwischen der Schweiz und Indonesien ausge-sprochen. Dies ganz im Sinne der Luzerner KMU. Der KGL betonte im Vorfeld der Abstimmung die Wichtigkeit des Abkommens für die exportorientierten Branchen. Gerade in der aktuell schwierigen Zeit. Zudem ist dieses Ab-kommen das erste, welches Nachhaltigkeitsaspekte beinhaltet. Hingegen enttäuschend ist das Nein zur E-ID. Die Schaffung einer elektronischen Identität wäre in der digitalisierten Welt von heute überfällig gewesen. Sie hätte zudem die Sicherheit im Austausch und Handel auf digitalen Plattformen erhöht. Die Schweiz benötigt jetzt um-gehend eine neue Lösung für die Regelung der Rahmenbedingungen für die Einführung der E-ID. Zur Volksinitiative «Ja zum Verhüllungsverbot» fasste der KGL keine Parole, da diese nicht KMU-relevant ist.