KGL fordert: Weiterentwicklung der Härtefallmassnahmen ist umgehend zu starten

An der gestrigen März-Session wurde die Luzerner Regierung mittels Postulat beauftragt, schnellstmöglich die aktuelle Härtefall-Lösung fundiert zu überprüfen und anschliessend die Massnahmen weiterzuentwickeln. Insbesondere sei umgehend zu prüfen, ob die Liquiditätshilfen durch Vergütungen von angelaufenen Fixkosten ergänzt werden sollten. Der KGL erwartet, dass dieser Prozess umgehend gestartet wird.

Die Regierung legt mit dem 2. Dekret eine stark optimierte Lösung vor. Die darin vorgesehene Liquiditätshilfe ist sinnvoll. In Anbetracht der wirtschaftlichen Situation der betroffenen Firmen und der grossen Dynamik in anderen Kantonen sowie auf Ebene Bund soll diese aber umgehend weiterentwickelt werden. Der KGL hat in enger Zusammenarbeit mit den bürgerlichen Parteien einen entsprechenden Vorgehensvorschlag erarbeitet. Diesen hat der Kantonsrat an seiner März-Session der Regierung mittels Postulat einstimmig in Auftrag gegeben.

Der Kantonsrat hält darüber hinaus fest: Bei der Entwicklung adäquater Lösungsansätze sei Branchenwissen nötig und die Perspektive der Sozialpartner müsse frühzeitig einfliessen. Deshalb solle dieser Prozess in enger Zusammenarbeit mit den entsprechenden Verbänden erfolgen.

Der KGL ist für einen konstruktiven, kreativen und ergebnisoffenen Prozess bereit. Er erwartet von der Regierung, dass sie das Projekt umgehend strukturiert, organisiert und zielstrebig an die Hand nimmt. Seinerseits wird der KGL die Branchenverbände kontaktieren und eine sinnvolle Projektorganisation seitens der Wirtschaft vorschlagen.