KGL sagt Ja zum Campus Horw und zum Freihandelsabkommen

Die Luzerner Gewerbekammer, das wirtschaftspolitische Organ des KMU- und Gewerbeverbands Kanton Luzern, führte das erste Mal die Parolenfassung digital durch. Dabei fassten die anwesenden Delegierten die Parolen für vier KMU-relevante Abstimmungsvorlagen vom 7. März 2021.

Kantonale Vorlagen
Zu den beiden kantonalen Vorlagen fassten die Delegierten jeweils klar die Ja-Parole. Die Gründung der Aktiengesellschaft für den Campus Horw erhielt 95 Ja-Stimmen, bei 3 Nein-Stimmen und 2 Enthaltungen. Der Campus Horw bringt der Luzerner KMU-Wirtschaft wichtige Impulse sowie dringend benötigte Fachkräfte. Mit der gemeinnützigen Aktiengesellschaft ist zudem die nötige Flexibilität gegeben, damit die notwendigen Massnahmen zielgerichtet, bedarfsorientiert und rasch realisiert werden. Die Sanierung der Kantonsstrasse in der Lammschlucht wurde ebenfalls deutlich mit 91 Ja-Stimmen, bei 4 Nein-Stimmen und 5 Enthaltungen gutgeheissen. Für die lokale KMU-Wirtschaft ist eine sichere und verlässliche Strassenverbindung unabdingbar.

Nationale Vorlagen
Die Delegierten sprachen sich mit 81 Ja-Stimmen, bei 12 Nein-Stimmen und 7 Enthaltungen für das EID-Gesetz aus. Wie vom KGL-Vorstand in einer Videobotschaft erläutert, ist die Schaffung einer elektronischen Identität in der heutigen digitalisierten Welt überfällig. Sie erhöht zudem die Sicherheit im Austausch und Handel auf digitalen Plattformen. Ebenfalls deutlich befürwortet wurde das Freihandelsabkommen zwischen der Schweiz und Indonesien. Dies bei 88 Ja-Stimmen, 6 Nein-Stimmen und 6 Enthaltungen. Der KGL-Vorstand betonte die Wichtigkeit des Abkommens für die exportorientierten Branchen. Gerade in der aktuell schwierigen Zeit. Zudem sei dieses Ab-kommen das erste, welches Nachhaltigkeitsaspekte beinhaltet. Zur Volksinitiative «Ja zum Verhüllungsverbot» fasste der KGL keine Parole, da diese nicht KMU-relevant ist.