KMU stützen die Massnahmen, benötigen aber mehr finanzielle Mittel

Der KGL hat bei seinen Mitgliedern eine Umfrage zu den aktuellen Massnahmen von Bund und Kanton durchgeführt. Die Rückmeldungen der Unternehmen zeigen, dass die Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus grossmehrheitlich gestützt werden. Gleichzeitig geben sie an, dass sie in Anbetracht der eingebrochenen Umsätze mehr finanzielle Mittel benötigen. Generell sind die Kleinstfirmen überdurchschnittlich stark betroffen und teilweise bereits jetzt in ihrer Existenz bedroht. 

Die Ergebnisse sind umfangreich und vielfältig. Es braucht darum die nötige Zeit, um die richtigen Ableitungen davon zu machen. Der KGL und die Luzerner Regierung haben deshalb schon Mitte dieser Woche gemeinsam das weitere Vorgehen fixiert. Beide Seiten werden umgehend und unabhängig die Ergebnisse analysieren. Anfangs kommende Woche werden sich beide zu einer Austauschsitzung treffen. Es ist das gemeinsame Ziel anhand der Umfrageresultate im Hinblick auf die kommenden Wochen zu klären, ob es Anpassungen bei der Strategie und bei den kantonalen Massnahmen braucht. Ebenfalls erörtern will man die Umfrageresultate bezüglich der Massnahmen des Bundes. Einig sind sich KGL und Regierung zudem darin, dass auch in der kommenden Phase ein kooperativer Austausch zwischen den diversen Anspruchsgruppen der Luzerner Wirtschaft stattfinden soll. Dazu besteht mit der "Koordinationsgruppe Wirtschaft" ein eingespieltes Format.