Aktuell

Gewerbeverband kritisiert Gesamtverkehrskonzept scharf.

Luzern |14. September 2015 | KGL

Im Rahmen des Vernehmlassungsverfahrens hat der Gewerbeverband eine Stellungnahme zum Schlussbericht Gesamtverkehrskonzept Agglomerationszentrum Luzern abgegeben.

Der kantonale Gewerbeverband erachtet das Gesamtverkehrskonzept der Stadt Luzern aus ökonomischer Sicht als untauglich. Die Bedürfnisse der KMU-­Wirtschaft werden vollkommen ignoriert. Eine grundlegende Überarbeitung ist deshalb zwingend. 

«Für uns ist es unverständlich, dass der Wirtschaftsverkehr im GVK‐Bericht konsequent ausgeklammert bleibt», kritisiert Direktor Gaudenz Zemp. «Der Wirtschaftsverkehr wird einfach unter dem Motorisierten Individualverkehr (MIV) subsummiert. Das ist ein grundlegender Fehler». Private könnten für den Weg zum Fitnesscenter oder zum Kino vom MIV auf den Öffentlichen Verkehr (ÖV) umsteigen. Dies sei aber für Zügelfahrten, Warentransporte oder Fahrstunden unmöglich.

Ehrenmitgliedertreffen vom 1. Juli 2015

Emmen |07. Juli 2015 | Gewerbeverband des Kantons Luzern

Mit einer Besichtigung der Grossbaustelle am Seetalplatz wurde das diesjährlige Treffen der Ehrenmitglieder bei schönstem Wetter angegangen. In Begleitung des Zentralvorstands wurde bei einer informativen Baustellenführung der Stand der Arbeiten begutachtet, während das zukünftige Bild von Luzern Nord aufgezeigt wurde.

Beim anschliessenden Essen im Restaurant Kreuz in Emmen wurde über vergangene Geschichten genauso diskutiert wie über aktuelle Themen der Luzerner KMU-Wirtschaft.

Neuer Prüfungsleiter per 1. November 2015

Luzern |06. Juli 2015 | KQV

Im Rahmen eines Optimierungsprojektes hat man beschlossen, per 01. November 2015 einen vollamtlichen Prüfungsleiter einzusetzen. Von den 35 Bewerbenden setzte sich Daniel Jaeggi aus Altbüron durch.

Neben der Prüfungsleitung wird der künftige Kadermitarbeiter des Gewerbeverbands ergänzende Aufgaben in der Berufsbildung übernehmen.

Knappes Ja zur Billag-Mediensteuer

Bern |14. Juni 2015 | KGL

Das Schweizer Stimmvolk sagte gestern mit einem historisch knappen Resultat Ja zur RTVG und somit zur neuen Billag-Mediensteuer. Der Gewerbeverband akzeptiert diesen Entscheid der Bevölkerung. Jetzt ist der Bundesrat gefordert, die versprochene breite und fundierte Diskussion über den Service public aufzunehmen.

Im Sinne der Luzerner Gewerbekammer gab es zudem jeweils ein Nein zu den beiden Volkinitiativen zur Erbschaftssteuer und zum Stipendienwesen. Insbesondere die Erbschaftssteuerreform hätte für die KMU in Luzern eine existentielle Gefahr bedeutet. Der Gewerbe-verband begrüsst daher das deutliche Resultat.

Der Gewerbeverband möchte sich bei allen Mitgliedern und Sympathisanten für den Einsatz in den vergangenen Monaten im Rahmen der Abstimmungskampagne zur Billag-Mediensteuer herzlich bedanken. Dank dem Einsatz aller Beteiligter wurde das Thema erst auf das politische und mediale Parket gebracht und ein anfänglich nicht erwarteter, hoher Nein-Stimmenanteil erreicht.